Was ist ein Vaginalpilz

Ein Vaginalpilz, auch Scheidenpilz oder vaginale Pilzinfektion genannt, ist eine Entzündung der vaginalen Schleimhäute. Vom Vaginalpilz betroffen sind vor allem Frauen während einer Schwangerschaft und diejenigen, die an Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankt sind. Außer Schwangerschaft und Diabetes begünstigen auch andere Umstände wie z.B. Stress, die Einnahme der Antibaby-Pille oder ein geschwächtes Immunsystem beispielsweise aufgrund einer Behandlung mit Antibiotika einen Vaginalpilz.

Vaginalpilz: Ursache

Die häufigste Ursache eines Vaginalpilz stellt der Hefepilz Candida Albicans dar. Dieser Erreger wird in den meisten Fällen durch Geschlechtsverkehr übertragen. Ein Vaginalpilz kann aber auch durch mangelnde oder übertriebene Hygiene entstehen, sowie Schwimmbad-, Sauna-, oder Whirlpoolbesuche. Nicht selten tritt er auch während hormoneller Veränderungen im Hormonhaushalt in Pubertät, während der Menstruation, einer Schwangerschaft oder den Wechseljahren auf. Ebenfalls Stress führt oft zur Entstehung eines Vaginalpilz.

Vaginalpilz: Symptome

Ein Vaginalpilz sorgt oft für chronischen Juckreiz der Scheide, der in nicht wenigen Fällen mit weißlich-gelbem, teils übel riechendem Ausfluss einhergeht. Viele Betroffene klagen über Rötungen und Schwellungen im Scheidenbereich, in machen Fällen entstehen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder auch Wasserlassen.

Vaginalpilz: Diagnose und Therapie

Um sich zu vergewissern, dass Sie bei zuvor beschriebenen Symptomen auch wirklich unter einemVaginalpilz und nicht anderen Scheidenerkrankungen leiden, empfehlen wir Ihnen unseren unkomplizierten Selbsttest für zuhause, VagiQUICK. Bei positivem Testergebnis können Sie rezeptfrei Anti-Pilz-Cremes oder Vaginaltabletten in der Apotheke erwerben, mit denen sich einVaginalpilz in den meisten Fällen problemlos behandeln lassen.

Sollte nach 3 Tagen keine Besserung eintreten bzw. kehrt der Vaginalpilz nach kurzer Zeit zurück, empfehlen wir den Gang zum Gynäkologen. Nach einem ersten Gespräch untersucht er die Scheide und entnimmt ebenfalls einen Abstrich der Scheidenwände. Das Scheidensekret wird unter dem Mikroskop auf Pilzsporen untersucht. Sollte dieser Nachweis nicht eindeutig sein, wird erneut ein Abstrich genommen und im Labor untersucht. Dort wird eine Pilzkultur gezüchtet, die eine genaue Diagnose des Keimes ermöglicht.