Vaginalpilz: Tipps zum Bekämpfen, Vermeiden und therapieren

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt, um einem Vaginalpilz vorzubeugen, ihn richtig zu therapieren und erfolgreich nachzusorgen:

  1. Während einer Vaginalpilz Erkrankung sollten Sie Ihre Waschlappen, Handtücher und Unterwäsche täglich wechseln und bei minimum 60 ° mit einem Vollwaschmittel in der Waschmaschine waschen.
  2. Schwimmbäder und vor allem Saunen sind hervorragende Vermehrer für einen Vaginalpilz. Wenn Sie also einen Schwimmbad- oder Saunabesuch planen, immer darauf achten, Handtücher unterzulegen, um nirgendwo mit fremden Keimen in Berührung zu kommen. Auch sollten feuchte Badesachen schnellst möglich gewechselt werden, denn auch Feuchtigkeit und Wärme begünstigen einen Vaginalpilz.
  3. Verzichten Sie zum Vorbeugen eines Vaginalpilz grundsätzlich auf das Tragen von Unterhosen aus synthetischem Material und meiden Sie String-Tangas. Denn durch diese können, während man sich bewegt, leicht Keime und Pilze aus dem Analbereich Richtung Scheide transportiert werden und so einen Vaginalpilz begünstigen. Reibt zusätzlich der String die Intimgegend wund, wird es gleich doppelt gefährlich: Wunde Haut unterstützt Erreger wie Pilze und Bakterien.
  4. Um einem erneuten Vaginalpilz vorzubeugen, sollte nach ausgestandener Vaginalpilz-Erkrankung das Scheidenmilieu stabilisiert werden; und zwar anhand einer Milchsäurekur. Milchsäurebakterien (Laktobazillen) sind in der normalen Vaginalflora vorhanden und sorgen dort für ein natürliches Gleichgewicht, das Keimbildungen vorbeugt.
  5. Wenn Sie den Verdacht hegen, dass Ihr Partner ebenfalls an einem Vaginalpilz leidet, sollte er direkt mit therapiert werden, um eine gegenseitige Ansteckung zu vermeiden.
  6. Sie sollten bei jedem Urlaub ein Anti-Pilzmittel im Reisegepäck mitführen. Dies erspart die nervige und zeitintensive Suche nach ärztlicher Hilfe im Ausland und das Experimentieren mit Medikamenten, die einem unbekannt sind. Oft kommen Sprachbarrieren hinzu, die nicht selten eine falsche Medikation begünstigen.
  7. Übertriebenes Reinigen und Pflegen der Intimregion sollte unterlassen werden, da es das natürliche Milieu der Scheide zerstört.
  8. Führen Sie keine Hausmittel wie Teebaumöl oder Knoblauch in die Scheide ein, da es schnell zu Überempfindlichkeitsreaktionen, Allergien und unangenehmen Reizungen kommen kann.
  9. Trotz weit verbreitetem Befürworten sollte man beim Verdacht auf Vaginalpilz davon absehen, Tampons mit Joghurt zur Heilung in die Scheide einzuführen. Tampons entziehen der durch die Entzündung veränderten Schleimhaut der Vagina Feuchtigkeit und trocknen sie aus. Joghurt kann zudem einen Vaginalpilz nicht bekämpfen.
  10. Sehen Sie generell davon ab, Intimdeos zu sprühen oder Scheidenspülungen durchzuführen. Sie stören das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora.
  11. Wie in Punkt 2 bereits erwähnt, begünstigen Wärme und Feuchtigkeit einen Vaginalpilz. Für eine feuchtwarme Atmosphäre im Scheidenbereich sorgen allerdings nicht nur Saunen und Dampfbäder, sondern auch Slipeinlagen mit Kunststofffolien. Wenn Sie allerdings nicht auf das Tragen von Slipeinlagen verzichten wollen und können, sollten Sie zumindest darauf achten, luftdurchlässige Einlagen zu verwenden.
 

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